Mit Highspeed in die Zukunft – Rio.tainment für Dassendorf

Veröffentlicht am 25.04.2012 in Kommunalpolitik
 

Dassendorfs Bürgermeisterin Martina Falkenberg (SPD) u.a. mit Markus Prang, Geschäftsführer Stadtwerke

Gemeinsam haben wir es geschafft: Dassendorf, Hohenhorn und Kröppelshagen-Fahrendorf bekommen in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Geesthacht superschnelles Internet: Glasfaser bis ins Haus - und damit eine Versorgungsgeschwindigkeit, mit der wir zur Spitze Deutschlands zählen.

"Damit haben wir einen wesentlicher Beitrag zur medialen Zukunftssicherung unseres Ortes sowie zur Werterhaltung unserer Grundstücke und Gewerbebetriebe geleistet." freut sich unsere Bürgermeisterin Martina Falkenberg.

Vorausgegangen war ein jahrelanges Ringen um eine bestmögliche Breitbandversorgung unserer Gemeinde. Das wäre immer verbunden gewesen mit erheblichen gemeindlichen Zuschusszahlungen. Fördermittelkürzungen der CDU/FDP-Landesregierung und  nicht eingehaltener Zusagen von Versorgungsunternehmen legten uns ständig Steine in den Weg in die technologische Zukunft.

Erst mit den Stadtwerken Geesthacht konnte ein zuverlässiger Partner aus unserer Region für das Projekt gefunden werden, der mit "Glasfaser in die Haushalte" den zukunftsträchtigsten Technikstandard bietet und keinerlei Steuergelder von der Gemeinde einfordert.

Der Weg in die Zukunft begann im August 2011 mit einem Kennenlerngespräch zwischen Markus Prang, damals gerade als neuer Geschäftsführers der Stadtwerke Geesthacht gestartet, und den Bürgermeistern der Nachbargemeinden Hohenhorn und Dassendorf. Unsere Bürgermeisterin Martina Falkenberg gab Herrn Prang darin vor allem ein Thema mit auf den Weg: eine bessere Internetversorgung ihrer Gemeinde.  Markus Prang griff die Idee umgehend auf und sagte eine Wirtschaftlichkeitsprüfung zu mit der Idee, eine Glasfaserversorgung des Geesthachter Gewerbegebietes Mercatorstraße mit der Versorgung von Hohenhorn und Dassendorf zu verbinden. Kröppelshagen wurde mit ins Boot geholt. Gemeinsam sollte bis Ende März 2012 eine 50prozentige Anschlussquote über alle drei Dörfer erreicht werden, damit sich das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 4,5 Mio. Euro für die Stadtwerke rechnen kann.

Dieses ehrgeizige Ziel wurde in den vergangenen Monaten mit aller Kraft gemeinsam angegangen.  Die Mitarbeiter der Stadtwerke haben in Präsentationen, Hausbesuchen und Beratungen alles gegeben, Gemeindevertreter der SPD-Fraktion haben sich ins Zeug gelegt, allen voran unsere Bürgermeisterin, die immer wieder darauf hingewiesen hat: „RIOtainment ist eine große Chance für unseren Ort!“

Infoveranstaltungen, Presseberichterstattung, Flyer, Plakate, Gespräche vieler Interessierter mit ihren Nachbarn und Freunden: dies alles führte dazu, dass in unseren drei Gemeinden bis Ende März knapp 800 Verträge mit den Stadtwerken Geesthacht abgeschlossen wurden. Damit war die angepeilte Quote zwar nicht ganz erreicht, aber der Aufsichtsrat der Stadtwerke Geesthacht unter Vorsitz unseres SPD-Landtagsabgeordneten Olaf Schulze war von der Wirtschaftlichkeit des Projektes dennoch zu überzeugen und gab am 17. April grünes Licht.

Bereits Mitte Mai rollen die Bagger für die Glasfaserverlegung durch Dassendorf, erste Haushalte sollen bereits Ende des Jahres an die Zukunft angeschlossen werden. Natürlich können weiterhin Verträge für das Multimedia-Paket bei den Stadtwerken Geesthacht abgeschlossen werden. Die Mitarbeiter freuen sich über Ihren Anruf. Bis Baubeginn liegen die Anschlusskosten bei 290 Euro. Ab der ersten Inbetriebnahme werden es 990 Euro sein.

Die Gewerbetreibenden werden in Kürze von den Stadtwerken mit speziellen Geschäftsmodellen angesprochen.

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