Kreisparteitag in Dassendorf

Veröffentlicht am 08.09.2008 in Veranstaltungen
 

Der Leiter des Verfassungsschutzes Schleswig-Holstein zusammen mit Ingo Claßen, Vorsitzender der SPD Dassendorf

Am Samstag den 6. September traf sich die SPD Herzogtum Lauenburg zur Kreisdelegiertenkonferenz und zum Kreisparteitag in Dassendorf.

Alle 35 Ortsvereine wurden eingeladen, um bei der Wahl der Delegierten zur Landesdelegiertenkonferenz zur Europawahl mitzuentscheiden und um politische Anträge mit abzustimmen.

Ingo Claßen, Ortsvereinsvorsitzender der Dassendorfer SPD begrüßte alle Sozialdemokraten und die Gäste. In seinem Grußwort schilderte er noch einmal den tollen Wahlkampf mit Martina Falkenberg als Bürgermeisterkandidatin.
Als Referent der Kreisdelegiertenkonferenz hielt Franz Thönnes, MdB, eine Rede über "Gute Arbeit in Europa", in der er die wichtigen Themen Bildung und Mindestlöhne ansprach.

Nach der Wahl der Delegierten zur Landesdelegiertenkonferenz begann der Kreisparteitag zu tagen.
Gleich am Anfang wurden die besten Mitgliederwerber ausgezeichnet, die insgesamt seit einen Jahr knapp 100 neue Mitglieder für die SPD geworben haben.

Nach Grußworten von Jens Pechel, Vorsitzender des Kreisjugendringes und Manfred Börner, Gewerkschaft der Polizei, hielt Horst Eger der Leiter des Verfassungsschutzes Schleswig-Holstein ein Referat über "Rechtsextremismus in Norddeutschland".
Dies war auch interessant, weil es der NPD bei der Kommunalwahl im Mai 2008 gelungen war, ein Mandat im neuen Kreistag zu bekommen.

Er sprach als erstes über die allgemeine Arbeit des Verfassungsschutzes, dann über Strukturen der Neonazis und über ihre Ideologien.

Die SPD beschloss nach dieser Rede einige wichtige politische Anträge. So bekennt sich die SPD Herzogtum Lauenburg klar zum Atomausstieg und hält nichts von einer Laufzeitverlängerung.
Für die lauenburgischen Sozialdemokraten ist auch klar, dass jedes Kind eine warme Mahlzeit bekommen muss, und dass die Bildung von der Kita bis zum Hochschulabschluss kostenfrei sein muss.

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