Wie ist Dassendorf auf Starkregen vorbereitet?

Veröffentlicht am 01.10.2021 in Aktuelles
 

Die furchtbare Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW mit fast 200 Todesopfern, aber auch im Bereich Kaltenkirchen hat uns gezeigt, was extreme Wetterlagen anrichten können.

Wie sieht es bei uns in Dassendorf aus? Auch in Dassendorf sind bei Starkregen Schäden nicht auszuschließen. In der Gemeinde sind Rückhaltebecken für das Oberflächenwasser angelegt, aber nicht alle sind auf dem „neuesten“ Stand. Mitte 2017 erklärte der Gewässerunterhaltungsverband, dass es aufgrund der nicht den Regeln entsprechenden Regenrückhaltebecken am Kreuzhornweg/Ecksweg und Schlangenweg zu erhöhten Sandeinträgen im weiterem Flussverlauf kommt. Diese Problematik sei unserem Bauamt bekannt und werde bis Ende 2019 die Anpassungen der Rückhaltebecken vornehmen lassen. Auch am Rückhaltebecken an der Bundesstraße 207 sind Sanierungsarbeiten seit längerem beauftragt. Bisher ist wenig geschehen. Haushaltsmittel für die Planung stehen seit Jahren bereit, aber das Bauamt und das beauftragte Ingenieurbüro sind überlastet. Daraus resultiert eine Priorisierung der anstehenden Baumaßnahmen im Amtsgebiet Hohe Elbgeest. Wir schreiben das Jahr 2021 und werden nicht absehen können, bis wann alle Regenrückhaltebecken angepasst sein werden. Wir können nur hoffen, dass uns Regenmassen wie in diesem Sommer in anderen Landesteilen nicht erreichen. Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass bereits angeschobene Projekte/Maßnahmen wie die wichtigen Rückhaltebecken an der B207 und am Kreuzhornweg fertiggestellt werden, bevor etwas „Neues“ geplant wird.

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