SPD zum Jahresbericht Demenz

Veröffentlicht am 24.05.2024 in Aktuelles
 

SPD zum Jahresbericht Demenz – Dramatische Entwicklungen und der verstärkte
Einsatz für Betroffene im Fokus der Sitzung des Sozial-, Bildungs- und
Kulturausschusses des Kreises


Die Vorsitzende der Koordinierungsstelle "Demenz im Kreis Herzogtum Lauenburg",
Barbara Hergert, präsentierte in einer gestrigen Sitzung des Sozial-, Bildungs- und
Kulturausschusses tiefgründige Einblicke in die aktuelle Situation von Demenzerkrankten.
Mit einem alarmierenden Jahresbericht über Demenz legte sie dar, dass
sich die Lage dramatisch entwickle.

Der Bericht zeigt auf, dass bereits 4.500 registrierte Fälle von Demenz im Kreis bestehen
– neben einer hohen Dunkelziffer. Besorgniserregend ist auch die Tendenz,
dass zunehmend jüngere Personengruppen (40-64 Jahre) erkranken, bedingt durch
genetische Prädisposition sowie zusätzliche Faktoren wie Stress und Druck.
Eine beträchtliche Anzahl an Beratungen wurden insbesondere für Angehörige
durchgeführt. Durch frühzeitige Unterstützung wird den Betroffenen ermöglicht, längere
Zeit in häuslicher Umgebung zu verbleiben.

Weiterhin wurde zur Bewältigung dieser Herausforderungen sowohl die Aufklärungsarbeit
als auch die Öffentlichkeitsarbeit im Herzogtum deutlich verstärkt. Dank intensiver
Netzwerkarbeit mit dem Pflegestützpunkt, Alzheimer Gesellschaft und weiteren
Organisationen im Kreis und Land wurden wertvolle Synergien geschaffen.

Gitta Neemann-Güntner (SPD), sozialpolitische Sprecherin der Fraktion hebt hervor:
"Die Situation in unserem Landkreis reflektiert eindeutig den demografischen Trend
Deutschlands: Wir alle werden älter – das Risiko an Demenz zu erkranken, steigt."
Und Silke Wengorra (SPD), ergänzt mit einem Blick auf noch jüngere Betroffene:
"Sie kämpfen oft gegen das Problem an, dass durch den Ausfall eines Familienmitglieds
plötzlich eingeschränkt Versorgungsaufgaben nicht geleistet werden können -
nicht selten geht es dabei um minderjährige Kinder."

Beide Sozialdemokratinnen schlussfolgern abschließend: ". Demenz entwickelt sich
immer deutlicher zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema; dies verlangt unermessliches
Engagement aller Beteiligten sowie kluge politische Weitsicht zur Schaffung
nachhaltiger Strukturen. Wir begrüßen den Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und
damit die Sensibilisierung für das Thema; doch wir warnen davor, nicht ausreichend
Fachpersonal bereitzustellen. Das Thema bleibt in unserem Blick.“

Für die Kreistagsfaktion
Gitta Neemann-Güntner, Silke Wengorra und Fraktion

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