Braucht die TuS-Dassendorf einen Kunstrasenplatz?

Veröffentlicht am 15.07.2009 in Kommunalpolitik
 

Die CDU hatte es mit ihrer Mehrheit in der letzten Legislaturperiode geschafft, sämtliche Rücklagen der Gemeinde aufzubrauchen. Absehbar war dies schon gegen Ende dieser Zeit. Von einer sparsamen Haushaltsführung konnte also keine Rede sein. Auch für diese Legislaturperiode hatte die CDU trotz gründlich geräumter Kasse wieder vieles versprochen, z. B. der TuS einen Kunstrasen. Die Dassendorfer SPD hat sich in ihrem Wahlprogramm mit kostspieligen Versprechen sehr zurückgehalten. Ein Kunstrasen gehörte nicht zu den Wahlaussagen.
Der Breitensport liegt uns allerdings am Herzen und wir wollen die Probleme der TuS deshalb nicht ignorieren.

Nach der Kommunalwahl hatte die TuS unter der Verantwortung von Utz Seifert sofort die Trägerschaft der Jugendhilfe gekündigt und der Gemeindearbeiter wollte nicht mehr für die TuS als Platzwart tätig sein. Hier mussten nach den Sommerferien 2008 Lösungen gefunden werden: Heute funktioniert die Jugendpflege in der Verantwortung des Amtes besser als jemals zuvor und der Gemeindearbeiter pflegt weiterhin die Gemeinde eigenen Sportplätze, nun allerdings mit Bürgermeisterin Martina Falkenberg als Arbeitgeberin. Hiefür wurde das Verhältnis zwischen der TuS und der Gemeinde vertraglich neu geregelt.
Erst nach der Klärung dieser, durch das destruktive Verhalten des TuS-Vorsitzenden verursachten Probleme, war es möglich, sich auch mit den problematischen Trainingsmöglichkeiten der Fußballer auseinander zu setzen.
Schon aus dieser Vorgeschichte wird deutlich, dass Utz Seifert als TuS-Vorsitzender nicht ausschließlich für die Belange seiner Sportler eintritt. Ihm geht es auch darum, als Mitglied der CDU-Fraktion die neue Mehrheit in der Gemeindevertretung in Bedrängnis zu bringen. Für ein konstruktives Miteinander stand die CDU-Fraktion von Beginn an nicht zur Verfügung, obwohl sich Martina Falkenberg als Bürgermeisterin sehr darum bemüht hat, mit ihrer Fraktion in keine Koalition gedrängt zu werden, sondern sachlich begründete Mehrheiten in der Gemeindevertretung zu erreichen.
Wir haben die beiden ersten „Stolpersteine“ meisterhaft umgangen und werden auch für gute Sportmöglichkeiten in Dassendorf sorgen: In der Gemeindevertretersitzung am 21. April haben wir erst einmal eine Bedarfsanalyse für Sportflächen im Freien in Auftrag gegeben. Am 08. Juli gab es ein Gespräch, an dem neben Bürgermeisterin Martina Falkenberg und dem Ausschussvorsitzenden für Bildung und Soziales Wilfried Falkenberg, der TuS-Vorsitzende Utz Seifert und Jugendwart Fußball Nils Jürgens teilnahmen. Hier versicherte Prof. Dipl.-Ing. Thieme-Hack von der Fachhochschule Osnabrück, sein Gutachten bis zum Ende der Sommerferien zu erstellen. In einer Bürgerversammlung oder einer Ausschusssitzung für Bildung und Soziales wird er die Ergebnisse seiner Arbeit im September vorstellen. Schon vorab hat er angekündigt, dass es mehrere Lösungsmöglichkeiten geben wird, die unterschiedliche Kosten verursachen werden.
Mit der TuS und ihren Unterstützern werden wir anschließend sicher eine Lösung für die derzeitig unbefriedigende Situation erarbeiten können. Ein Füllhorn steuerlicher Einnahmen wird, besonders durch die derzeitige Wirtschaftskrise verursacht, zur Zeit nicht zu erwarten sein. Dies können wir als verantwortliche Gemeindevertreter allerdings nicht außer Acht lassen. Die sinkenden Steuereinnahmen bescheren auch Dassendorf im laufenden Jahr eine Unterdeckung von 142.000 €.
Da hilft uns der Rücktritt des TuS-Vorstands auch nicht weiter! – oder doch? In der heutigen Zeit sind Phantasie, Visionen, Kreativität, - auch mehr Miteinander gefragt. In einem Großen Verein wie der (ca. 700 Mitglieder) TuS steckt bestimmt jede Menge Potential: Miteinander Möglich Machen

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