Aktuelles
Im Zuge des Sommerprogramms der Kreistagsfraktion der SPD Herzogtum Lauenburg wurde gemeinsam mit den Fraktionen aus Ostholstein und Stormarn, der Neubau der Leitstelle des Rettungsleistelle ins Bad Odesloe besucht. Dabei kam es auch zu einer gemeinsamen Fraktionssitzung, in der auf die Missstände eingegangen worden ist.
Die SPD-Kreistagsfraktionen Ostholstein, Stormarn & Herzogtum-Lauenburg fordern vom Land die Fortsetzung des Förderprogramms zum Bau von Feuerwehrhäusern
In Bad Oldesloe entsteht derzeit eine neue gemeinsamen Rettungsleitstelle der drei Kreise Ostholstein, Stormarn und Herzogtum-Lauenburg. Nach Fertigstellung Ende des Jahres 2024 wird diese dann die modernsten Anforderungen an Einsatztechnik, Arbeitsplatzgestaltung und Umwelttechnik erfüllen.
Dass das leider nicht selbstverständlich ist, zeigen viele Feuerwehrhäuser vor Ort, welche dringend erneuert werden müssen, um Anforderungen wie beispielsweise der schwarz-weiß Trennung (Umgang mit kontaminierter Einsatzkleidung) zu erfüllen.
Die drei Kreistagsfraktionen haben nach ihrer gemeinsamen Besichtigung der neuen Leitstelle daher klargemacht, dass es ein fatales Signal der Landesregierung ist, aus der Förderung des Neubaus von Feuerwehrhäusern auszusteigen.
Diese Förderung ist ein Bekenntnis zur Feuerwehr und der vielen ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden und muss fortgesetzt werden.
Kreisfraktion der SPD Herzogtum Lauenburg
SPD zum Jahresbericht Demenz – Dramatische Entwicklungen und der verstärkte
Einsatz für Betroffene im Fokus der Sitzung des Sozial-, Bildungs- und
Kulturausschusses des Kreises
Die Vorsitzende der Koordinierungsstelle "Demenz im Kreis Herzogtum Lauenburg",
Barbara Hergert, präsentierte in einer gestrigen Sitzung des Sozial-, Bildungs- und
Kulturausschusses tiefgründige Einblicke in die aktuelle Situation von Demenzerkrankten.
Mit einem alarmierenden Jahresbericht über Demenz legte sie dar, dass
sich die Lage dramatisch entwickle.
Der Bericht zeigt auf, dass bereits 4.500 registrierte Fälle von Demenz im Kreis bestehen
– neben einer hohen Dunkelziffer. Besorgniserregend ist auch die Tendenz,
dass zunehmend jüngere Personengruppen (40-64 Jahre) erkranken, bedingt durch
genetische Prädisposition sowie zusätzliche Faktoren wie Stress und Druck.
Eine beträchtliche Anzahl an Beratungen wurden insbesondere für Angehörige
durchgeführt. Durch frühzeitige Unterstützung wird den Betroffenen ermöglicht, längere
Zeit in häuslicher Umgebung zu verbleiben.
Weiterhin wurde zur Bewältigung dieser Herausforderungen sowohl die Aufklärungsarbeit
als auch die Öffentlichkeitsarbeit im Herzogtum deutlich verstärkt. Dank intensiver
Netzwerkarbeit mit dem Pflegestützpunkt, Alzheimer Gesellschaft und weiteren
Organisationen im Kreis und Land wurden wertvolle Synergien geschaffen.
Gitta Neemann-Güntner (SPD), sozialpolitische Sprecherin der Fraktion hebt hervor:
"Die Situation in unserem Landkreis reflektiert eindeutig den demografischen Trend
Deutschlands: Wir alle werden älter – das Risiko an Demenz zu erkranken, steigt."
Und Silke Wengorra (SPD), ergänzt mit einem Blick auf noch jüngere Betroffene:
"Sie kämpfen oft gegen das Problem an, dass durch den Ausfall eines Familienmitglieds
plötzlich eingeschränkt Versorgungsaufgaben nicht geleistet werden können -
nicht selten geht es dabei um minderjährige Kinder."
Beide Sozialdemokratinnen schlussfolgern abschließend: ". Demenz entwickelt sich
immer deutlicher zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema; dies verlangt unermessliches
Engagement aller Beteiligten sowie kluge politische Weitsicht zur Schaffung
nachhaltiger Strukturen. Wir begrüßen den Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und
damit die Sensibilisierung für das Thema; doch wir warnen davor, nicht ausreichend
Fachpersonal bereitzustellen. Das Thema bleibt in unserem Blick.“
Für die Kreistagsfaktion
Gitta Neemann-Güntner, Silke Wengorra und Fraktion
Mölln. Unter dem Motto "Nie wieder ist Jetzt! – Bündnis für Anstand, Demokratie und gegen Rassismus" folgten etwa 500 Bürgerinnen und Bürger aus Mölln und der Umgebung dem Aufruf des SPD-Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg sowie weiterer demokratischer Parteien. Die beeindruckende Demonstration richtete sich gegen faschistische und rassistische Strömungen und setzte ein starkes Zeichen für die Werte der Demokratie und Vielfalt in unserer Gesellschaft.
Die Teilnehmenden versammelten sich zunächst am Waldsportplatz und zogen von dort aus zum historischen Marktplatz, wo die zentrale Kundgebung stattfand. Passanten und Autofahrer entlang des Straßenrandes bekundeten ihre Zustimmung durch Beifallsgesten.
Die Kundgebung wurde von Cira Ahmad, der Co-Vorsitzenden der SPD-Herzogtum Lauenburg, eröffnet. In ihrer Rede forderte sie dazu auf, sich vehement gegen antidemokratische und rassistische Strömungen in unserer Gesellschaft zu stellen.
Dr. Nina Scheer, örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete, appellierte in ihrer eindringlichen Ansprache an die Mitwirkung Aller, um dem verfassungsfeindlichen Wirken der AfD entschieden entgegenzutreten. Wer die AfD wähle, wirke an der Demontage des Rechtsstaates mit.
Die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU, Henrike Biebow, unterstrich ebenfalls die Notwendigkeit des Zusammenhaltes, ein Standpunkt, dem sich auch Herr Burkhard Peters, ehemaliger Landtagsabgeordneter der Grünen, anschloss. Burkhard Peters sprach sich darüber hinaus nachdrücklich für ein Parteiverbotsverfahren der AfD aus.
Lars-Uwe Rieck, Landesfachbereichsleiter von ver.di, wies auf die Verantwortung der Unternehmen hin, sich dem rechten Mob entschieden entgegenzustellen und klare Position zu beziehen.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Auftritt der "Omas gegen Rechts", die das „OMA-Lied“ vortrugen und damit ihr Zeichen des Widerstandes gegen Rechtsextremismus setzten.
Die Demonstration verdeutlichte die Einigkeit der Bürgerinnen und Bürger in Mölln und Umgebung im Kampf gegen antidemokratische Kräfte und für die Stärkung demokratischer Werte in unserer Gesellschaft.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und man beginnt, über das Versäumte oder Verpasste nachzudenken. Ich muss offen gestehen – ich nicht. Das aktuelle Geschehen in der Welt, aber auch hier bei uns in Deutschland, raubt mir die Muße dazu.
Kriege hier, Kriege dort – ein Leid reiht sich an das nächste. Hass, Ungeduld, Neid und Missgunst bei uns im Land. Das alles beschäftigt sicher nicht nur mich und ich stelle mir oft die Frage: wo kommt das her? Hier bei uns haben wir alles – die meisten von uns. Geht es uns zu gut und wir haben vergessen, wie es schon war?
Die Regierung hat viel Geld bereitgestellt und tut dies noch, um Härten, die uns getroffen haben, abzufedern. Sicherlich den einen mehr, den anderen weniger.
Und doch gleiten die Menschen weg nach Rechtsaußen. Zu Menschen, die unsere Demokratie missachten, die viele Sozialsysteme abschaffen möchten und sich zum Ausländerhass bekennen.
Ist das unsere Zukunft? Wir sagen NEIN
Vielleicht sind das Themen, die geeignet sind in der „stillen Jahreszeit“ im Freundes- und Familienkreis besprochen zu werden.
Die SPD-Dassendorf wünscht Ihnen, Ihrer Familie und Freuden eine nachdenkliche Zeit, besinnliche Weihnachten und einen gelungenen Start in das nächste Jahr
Glück auf!
Frohe Weihnachten
Ihre SPD Dassendorf
Die SPD durfte kürzlich eigene neue Mitglieder im Ortverein begrüßen.
Eines der neuen Mitglieder ist Hendrik Stewen.
Hendrik Stewen wohnt seiner Frau und zwei Kindern seit nunmehr drei Jahren in Dassendorf.
Die Familie hat sich schnell eingelebt und besonders die Kinder sind durch Schule, Jugendfeuerwehr und den TUS bereits eng mit dem Dorfleben verwoben.
Die Familie ist sowohl beruflich als auch ehrenamtlich leidenschaftlich sozial engagiert. Der in Hamburg geborene Hendrik arbeitet in einer Doppelrolle als Konrektor an einer Hamburger Sonderschule mit Kindern mit geistiger Behinderung und gründet und baut parallel als Schulleiter eine Schwerpunkt-Grundschule in Hamburg Wandsbek. Ehrenamtlich ist er seit etlichen Jahren als Nationaler Koordinator für Inklusionssport bei Special Omympics Deutschland tätig.
Gemäß seinem persönlichen Anspruch, jeden Menschen auch als Mensch zu sehen und zu behandeln, ist es ihm ein hohes Anliegen Menschen zu verbinden. Seine familäre Situation berücksichtigend, ist für ihn nun die Zeit und der Raum gekommen sich auch auf der kommunalpolitischen Bühne zu engagieren.
Zitat: „Besonders die aktuellen politischen Entwicklungen vor der eigenen Haustür machen es notwendig sich klar und transparent zur Demokratie und des Werteerhaltes zu bekennen. Unsere Menschenrechte sind unser höchstes Gut! Dafür stehe ich ein und dafür werde ich arbeiten!“
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