Nicht alle Dassendorferinnen und Dassendorfer können oder wollen an den Sitzungen der Gemeindevertretung teilnehmen. Um Sie zu informieren welche Beschlüsse gefasst wurden und welche Entscheidungen getroffen wurden möchten wir Ihnen kurz die Gemeindevertretersitzung zusammenfassen.
Normalerweise tagt die Gemeindevertretung immer dienstags im Multifunktionssaal. Diesesmal lud Bürgermeisterin Martina Falkenberg (SPD) die Gemeindevertreter an einem Mittwoch schon um 18:00 Uhr in das Feuerwehrgerätehaus. Die Feuerwehr stellte die Erweiterungen (Duschen, Umkleiden für Frauen und Jugendwehr) vor und gemeinsam wurde das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Dassendorf gefeiert.
Um 20:00 Uhr begrüßte Bürgermeisterin Martina Falkeberg die anwesenden Gäste und Gemeindevertreter im Saal des Feuerwehrgerätehauses.
Den formalen Tagesordnungspunkten wie "Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit" oder "Änderung/Ergänzung der Tagesordnung" folgte ein Bericht der Bürgermeisterin über die geleisteten über- und außerplanmäßigen Ausgaben der Gemeinde im 1. Halbjahr des Jahres 2012. Rund 15.000 Euro über- und außerplanmäßige Ausgaben vorallem für die Mitgliedsbeiträge der Gemeinde im Gewässerunterhaltungsverband, eine höhere Abwasserabgabe und Gebühren an Holsteiner Wasser wurden aufgelistet.
Die TuS Dassendorf und der Dassendorfer Chor bekamen einen Zuschuss von je 1.000 Euro für eine Musikanlage bzw. für Materialien. Auch wurde ein Zuschuss zur Errichtung des Ausweichsportplatzes für die TuS Dassendorf beschlossen. Die 150.000 Euro die durch Zuschussbescheid an die TuS fließen sollen sind an verschiedene Nebenbestimmungen gebunden. So muss zum Beispiel die Erklärung der TuS über die Sicherstellung der Finanzierung vorliegen.
Alle Zuschussanträge wurden einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen.
Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter auch eine Resolution gegen den zusätzlichen Straßenverkehr auf Dassendorfs Straßen durch die Tonnagebegrenzung der L 208 (Kröppelshagen - Aumühle) auf 12 Tonnen. Unter anderem fordert die Gemeinde das Land auf die L 208 schnellstmöglich wieder so herzustellen, dass die L 314 und die B 207 nicht mehr als Ausweichstrecke genutzt werden muss.
Auch der SPD-Landtagsabgeordnete und frühere Dassendorfer Gemeindevertreter Olaf Schulze nimmt sich der Sache an.
Unter dem Tagesordnungspunkt "Straßenunterhaltung 2012" beschloss die Gemeindevertretung einstimmig Mehrausgaben von über 50.000 Euro für die Sanierung der Bargkoppel, da die ausführende Firma Bedenken bei einer Dünnschichtsanierung angemeldet hatte. Nach Rücksprache mit dem Amt entschied man sich für die bessere - und teurere - Lösung. Eine längere Haltbarkeit der Fahrbahn wird danach gegeben sein.
Auch im Mittelweg muss die Gemeinde einiges an Geld in die Hand nehmen. Anfang September kam es dort zu Versackungen der Straße, da die Oberflächenentwässerung defekt ist. Diese muss nun für rund 30.000 Euro saniert werden.
Nach dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung beendete Bürgermeisterin Falkenberg die Sitzung um 22:15 Uhr.
Sollten Sie Fragen zur Gemeindevertretersitzung oder zur Dassendorfer Politik allgemein haben, so kontaktieren Sie uns gerne:
Telefon Ingo Claßen: 04104 - 80808
Email: Ortsverein@SPD-Dassendorf.de
Seit der Kommunalwahl im Mai 2008 stellt die SPD mit Martina Falkenberg die Bürgermeisterin. Über vier Jahre sind seitdem vergangen und die SPD konnte zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern viel bewegen.
High-Speed-Internet, der Ausbau des Feuerwehrgerätehauses, die Planung einer Seniorenwohnanlage, die Schaffung eines besseren politischen Klimas in der Gemeinde und vieles andere wurde geschafft. Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit von vielen Bürgerinnen und Bürgern - auch als Mitglieder der Gemeindevertretung oder als "bürgerliche Mitglieder" in den Ausschüssen - wäre dies nicht möglich gewesen.
In der SPD-Fraktion arbeiten acht Gemeindevertreter, davon einer parteilos, und fünf bürgerliche Mitglieder, davon zwei parteilos, mit. Die SPD versucht so möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Chance zu geben sich politisch zu engagieren und in die Arbeit der SPD reinzuschnuppern ohne gleich Mitglied zu werden. Wenn aus einem "Reinschnuppern" dann eine Mitgliedschaft wird, so wie bei unserem Neumitglied Anke Haak, dann freut uns dies sehr.
Weiterhin sind Bürgerinnen und Bürger bei uns herzlich willkommen, die sich für die Arbeit der Gemeinde Dassendorf interessieren und die Interesse haben politisch mitzuwirken.
Parteimitglieder haben jedoch viel mehr Rechte als "Parteilose".
Unsere Mitglieder wählen im Januar 2013 die SPD-Direktkandidaten und die Listenkandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai 2013 in Dassendorf.
Unsere Mitglieder werden daraufhin stark an der Erarbeitung des Wahlprogrammes involviert sein.
Unser Wahlprogramm "Miteinander. Möglich. Machen." aus dem Jahr 2008 ist fast vollständig umgesetzt worden. Das Wahlprogramm ist unsere Handlungsempfehlung an unsere Gemeindevertreter und unsere Zielsetzung für die kommende Wahlperiode.
Wenn Sie Lust haben die Geschicke Dassendorfs mitzulenken, sich aktiv in der Gemeindevertretung, in Ausschüssen und/oder in der SPD einzubringen, unsere Kandidaten mit zu wählen und unser Wahlprogramm mit zu entwerfen, dann freuen wir uns über Ihren Anruf, ihre Email oder Ihre direkte Ansprache einer unserer Gemeindevertreter.
Wir nehmen Sie herzlich auf und versprechen Ihnen eine ehrliche, faire und kollegiale Zusammenarbeit zum Wohle Dassendorfs.
Kontaktmöglichkeiten:
Telefon Ingo Claßen: 04104-80808
Email: Ortsverein@SPD-Dassendorf.de
Im Namen der hiesigen SPD möchte ich der Dassendorfer Volkshochschule zu ihrem 40-jährigen Bestehen recht herzlich gratulieren und für die Zukunft alles Gute wünschen.
Zurückblickend können wir feststellen, dass sich unsere Volkshochschule zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat und aus Dassendorf nicht mehr wegzudenken ist. Die VHS gehört zu den Institutionen, die die Lebensqualität in unserem Ort prägen. Dafür sind wir Dassendorfer sehr dankbar.
Unter dem Motto "Wissen ist Macht" begann in Deutschland vor über 100 Jahren die Gründung der Volkshochschulen, wobei damals die Erwachsenenbildung im Mittelpunkt stand. Der Kreis der Städte und Gemeinden mit VHS-Angeboten wuchs ständig und stetig. Bereits 1972 konnten die Dassendorfer VHS-Bildungsangebote vor Ort wahrnehmen - ein besonderer Glücksfall für eine so kleine Gemeinde.
In der vergangenen Legislaturperiode hatte die SPD-Fraktion dem Vorhaben des damaligen CDU-Bürgermeisters zugestimmt, in der Straße Karpfenteich weitere Bebauung zuzulassen. Wir waren und sind der Auffassung, dass ein Ort wie Dassendorf sich maßvoll weiterentwickeln und man entsprechend überschaubare Neubebauung ermöglichen sollte. Wenn zudem das Vorhaben an einer ausgebauten Straße liegt, wäre das von besonderem Vorteil, denn dort sind bereits alle erforderlichen Ver- und Entsorgungsanschlüsse vorhanden.
Ähnlich wie am Karpfenteich, nur in kleinerem Ausmaße, sollen im Dorf bei der Straße Hauskoppel fünf weitere Einfamilienhäuser entstehen. Dieses behutsame Ausweisen von zusätzlichem Bauland wird den Dorfcharakter keineswegs beeinträchtigen, sondern bietet vielmehr die Möglichkeit, die gewachsenen Strukturen des Dorfes sinnvoll in die Zukunft zu führen.
Wer nun meint, die CDU würde auch heute zu ihrer damaligen Baupolitik stehen, sieht sich erheblich getäuscht, man spricht in der CDU plötzlich von ausgebrochener "Bauwut" im Dorf. Eine klare Linie ist der CDU in ihrer Oppositionsrolle anscheinend abhanden gekommen.
Seit über 15 Jahren steht seniorengerechtes, betreutes Wohnen auf der Themenliste und in den Wahlprogrammen der Dassendorfer SPD. Wir sind nach wie vor der festen Überzeugung, dass in Dassendorf Einrichtungen geschaffen werden müssen, welche die Wohnsituation älterer Menschen verbessern und das Leben im Alter angenehm und erträglich machen. Diese Voraussetzungen erfüllt am besten nach unseren Erkenntnissen das "Betreute Wohnen". Diese Wohnform macht es möglich, in den eigenen "vier Wänden" (Miete oder Kauf) zu leben und die Betreuung nach den persönlichen Wünschen und Bedarfen selber zu wählen.
Den Bedarf für seniorengerechten Wohnraum hatte die AWO im August 2006 bei den Dassendorfer Bürgern abgefragt und dabei ca. 400 Unterschriften für das "Pro" eingesammelt und an den damaligen Bürgermeister übergeben. Dieses ist ein Beleg dafür, dass es in unserer Gemeinde sehr viele Menschen gibt, die im Alter nicht mehr Haus und Garten bewirtschaften mögen und können, aber innerhalb Dassendorfs eine pflegeleichtere Wohnung beziehen möchten. Sie können sich so ihr gewohntes Umfeld erhalten und über kurze Wege den Kontakt zu Kindern, Enkelkindern und Freunden aufrechterhalten.
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